Erfahrungen und Berichte von Vereinsmitgliedern
Die Bowling-Saison neigt sich langsam
dem Ende zu.
Da wir aber
ungebrochen so
viel Spaß dabei haben,
gibt es noch einen
Termin am 26.04.2012. Vielleicht wird dann der Champion der Saison gekürt, wer
weiß? Auf jeden Fall beschließen wir auch diesen Abend mit einem leckeren Essen
und guter
Unterhaltung. Und am 03. Mai
lade ich zum Wandern
ein. Ich freue mich darauf.
Karin Messner
11.04.2012
Dem Frühling auf der
Spur – Spezialitätenküche mit frischen Kräutern
Am Montag, dem 6. Juni 2011 fand auf Initiative des Vereins bkz-oberberg und
in Zusammenarbeit mit der VHS Wiehl
in der Küche der Grundschule Oberwiehl wieder eine der beliebten
Kochveranstaltungen für die Mitgliederinnen statt.
Unter Anleitung von Sigrid Gaadt und Eva
Eckardt lernten die Teilnehmerinnen,
dass die heimische Flora und Fauna allerhand Schmackhaftes zu bieten haben
- gewusst wo und wie man welche Kräuter zu leckeren Salaten u.a.
verarbeiten kann.
Die Rezepte mit ungewohnten Zutaten, u.a. Rosenblätter, Frauenschuh, Beinwell
und Brennnessel wurden mit viel Spaß ausprobiert. Ganz aktuell konnte auf die
bekannten
Salatköpfe, Gurken und Tomaten verzichtet werden, ohne dass Vitamine auf
dem Speiseplan fehlten.
Und alles hat auch noch super geschmeckt! So war der Abend für alle unterhaltsam
und
interessant und hat viele neue Fans für die Verarbeitung von frischen Kräutern
aus Oberberg gewonnen.
D. Hennicke
Gemeinsames Kochen bei der AggerEnergie 2011
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Kräuterwanderung, 5. August 2010, mit Kräuterpädagogin Sigrid Gaadt
„Das Glück deines Lebens
hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab“ Um die Beschaffenheit unserer Gedanken, mussten wir uns zu diesem Zeitpunkt keine Sorgen machen.
Karin Messner |
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Wanderung am 07. Mai 2009
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Am
Samstag, dem 15. November 2008, fand das Oberbergische Brustkrebs-Forum bereits
zum sechsten Mal statt, zum zweiten Mal im Rathaus der Stadt Gummersbach. Auch
dieses Jahr fanden viele Interessierte den Weg dorthin. Über 100 Frauen, einige
in Begleitung ihrer Partner, besuchten die Veranstaltung.
Nach
den Grußworten der Vereinsvorsitzenden, Frau Dr. Weishap, und dem Bürgermeister,
Herrn Helmenstein, hielt
Herr Dr. Reuter, Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut aus Olpe, seinen Vortrag
mit dem Thema „Durch Krise zur Stärke“.
Mit
eindringlichen Worten und rhetorisch fesselnd, ermutigte Dr. Reuter betroffene
Frauen zu einem konstruktiven Umgang
mit der Erkrankung. Alle diejenigen, die sich auf den Weg zu sich selbst begeben
um der Erkrankung zu trotzen, gewinnen dadurch psychische Stärke. Sie finden zu
ihrem Selbst zurück, das oftmals lange Zeit in den Hintergrund gedrängt wurde
und im anstrengenden Alltag nur wenig Beachtung fand. Die Achtsamkeit im
Umgang mit sich selbst hat große Bedeutung. Sie verbessert das Immunsystem und
wirkt Stressfaktoren entgegen, die Körper und Geist überanstrengen. Durch die
Krankheit sich wieder auf sich selbst besinnen und den eigenen Lebensweg neu
finden, das sind die Chancen, die mit der Erkrankung verbunden sind. Wenn es
gelingt, die „eigene Lebensmelodie“ wieder zu entdecken, gewinnt das persönliche
Leben an Lebensqualität. Neues Selbstbewusstsein unterstützt den
Genesungsfortschritt und wirkt lebensverlängernd.
Der
Beifall des Publikums zeigte, dass Dr. Reuter die richtigen Worte gefunden hatte
und die Zuhörerschaft für seine Ausführungen sehr dankbar war. Einige
Teilnehmerinnen der Veranstaltung nutzen die Gelegenheit im Anschluss noch
persönliche Fragen an Dr. Reuter zu stellen.
Danach verteilten sich die
Teilnehmer/innen auf zwei Workshops.
Wie
auch bei den letzten Brustkrebsforen besuchten zahlreiche Frauen den Workshop
“Meine Brust „Selbst –Sicher-Fühlen“. Auch das Thema des zweiten Angebots
„Meinen Körper „Selbst-Bewusst-Bewegen“ fand sehr großes Interesse.
Da
beide Workshops nach der Mittagspause wiederholt wurden, konnten alle
Interessierten das gesamte Angebot des Tages nutzen.
Den zweiten Vortrag referierte Frau
Daniela Maaske. Sie stellte den Beruf der „Breast Care Nurse“ vor. Sie selbst
arbeitet als BCN (Breast Care Nurse)am Krankenhaus
Gummersbach und unterstützt alle betroffenen Frauen in der akuten Phase des
Krankheitsverlaufs. Neben seelischer Unterstützung gibt sie viele praktische
Hilfestellungen. Eine umfangreiche Weiterqualifizierung für diesen Bereich der
Krankenpflege ermöglicht es ihr, spezifische Probleme der Frauen kompetent zu
lösen. „Den Weg nicht alleine gehen“, dies kann frau wörtlich nehmen, wenn sie
in der belastenden Situation, an
Brustkrebs
erkrankt zu sein, von Schwester Daniela begleitet wird. Dieses neue Angebot der
BCN am Krankenhaus Gummersbach ist ein großer Fortschritt in der Behandlung der
Patientinnen.
Während des
gesamten Vormittags konnten die Teilnehmerinnen sich im Vorraum des
Ratssaales
informieren, welche Hilfsangebote das Haarkompetenzzentrum Dehler und das
Sanitätshaus Klein aus Gummersbach betroffenen Frauen bieten. Große Resonanz
fand
auch das kostenlose Angebot des Sanitätshauses, eine Haltungsanalyse erstellen
zu lassen.
Zum Ende der
Veranstaltung lobten viele
Teilnehmerinnen die Organisation und Durchführung des
6.Brustkrebsforums. In jeder Hinsicht war alles gelungen. Die Räumlichkeiten im
Rathaus der Stadt Gummersbach sind ideal. Die angenehme
Atmosphäre unterstützt
die Vermittlung der sensiblen Themen.
Die Veranstalter bedanken sich herzlich für die Überlassung der Räumlichkeiten und die praktische Hilfe von Herrn und Frau Werk, ohne die ein reibungsloser Ablauf des Vormittags nicht möglich gewesen wäre.
Einblick
in die Tanztherapie
bei Frau Walter-Ziemons in Köln am 06.11.2008

Man gönnt sich ja sonst nichts! Also nichts wie hin nach Köln zur Schnupperstunde bei der Tanztherapeutin Frau Walter-Ziemons. Ein wenig Freude, viel Bewegung, nette Gesellschaft und kompetente Begleitung. All das haben wir uns erhofft. Und was war??? Viel mehr als das. Nicht nur Freude und Spaß, sondern ein sehr deutliches „Durchkeimen“ einer sehr wohltuenden therapeutischen Wirkung, trotz der Kürze der Zeit. So unterschiedlich die einzelnen Persönlichkeiten sind, so unterschiedlich auch die Empfindungen. Ein wertvoller Austausch der Gefühlswelten. Ich kann mir gut verstellen, dass die Wahrnehmung, was einem gut tut und was nicht auf diese „tanzende“ weise geschult werden kann, sich der Weg zur Selbstakzeptanz vielleicht öffnet, da das Gefühl der Achtsamkeit und Fürsorge zu sich selbst deutlich zu spüren war. Gelingt es einem authentischer zu werden, sich selber besser kennen zu lernen, so findet man wahrscheinlich eher den richtigen Platz im Leben. Ich hatte den Eindruck, dass einige das gerne versuchen würden. Ich auch!
Karin Messner
Tischgespräche
Am Dienstag, dem 23.09.2008 fand das 2.
Tischgespräch des Vereins
Brustkrebszentrum Oberberg e.V. im Bruno-Goller-Haus statt.
Während beim 1. Tischgespräch Frau Dr. Weishap Ltd. OÄ des Kreiskrankenhauses
Gummersbach, für Fragen der medizinischen Betreuung rund um die Erkrankung zur
Verfügung stand, war es dieses Mal Frau Cirkel, Gesundheitsberaterin, die der
Gruppe auf lebendige Art und Weise deutlich machte, aus welchen Quellen man
Kraft schöpfen und wie man für das eigene Wohlergehen sorgen kann.
Sie regte die Teilnehmerinnen dazu an, unliebsame Begebenheiten in ihrem Leben
zu betrachten, sie auszuschließen und Kraft spendende Aktivitäten zu
integrieren. Kleine Übungen, die sich aufs Einfachste im Alltag durchführen
lassen, wurden von der Gruppe erlernt. Eine rege Diskussion schloss sich an.
Der Monat Dezember scheint für das nächste Treffen kein günstiger Monat zu sein
und so wurde gemeinsam beschlossen, den Dezembertermin auf Anfang Januar 2009 zu
verschieben. Der genaue Termin wird auf der Homepage bekannt gegeben.
Veranstaltung am 17. September 2008
Auf Einladung des Brustkrebszentrums Oberberg konnten sich interessierte
Mitglieder des Vereins am 17. September 2008 in der Pathologie des KKH
Gummersbach über die Methode des „Schnellschnitts“ informieren.
Noch im Verlauf einer Tumoroperation wird von der Patientin eine Gewebeprobe in
das hauseigene pathologische Labor entsandt um feststellen zu lassen, ob es sich
um einen bösartigen Tumor handelt oder nicht. Diese Analyse kann mit neuen und
modernen Methoden sehr schnell erfolgen, so dass die operierenden Ärzte schon
nach ca.15 Minuten das Ergebnis vorliegen haben, das ihre weitere Arbeit
bestimmt.
Frau Dr. Weishap gab den 20 Damen, die sich zu dieser Veranstaltung eingefunden
hatten, zunächst eine theoretische Einführung in den Ablauf einer
Tumoroperation. Anschließend demonstrierte Frau Dr. Wessel, eine Pathologin, an
hand von Gewebeproben, was bei einem Schnellschnitt genau gemacht wird. Sie
zeigte, wie eine zunächst schnittfest präparierte Gewebeprobe mittels einer
speziellen Maschine in hauchfeine Scheibchen zerlegt wird. Diese werden dann auf
Glasträger aufgebracht und eingefärbt, um das Zellgewebe in den Muskelfasern
besser sichtbar zu machen. Wer wollte, konnte sich das Gewebe unter einem
Mikroskop anschauen. Die Frage kam auf: Wie sieht denn aber ein Gewebe mit Krebs
aus? Frau Dr. Wessel zeigte im Vergleich ein Präparat mit Krebszellen, so dass
die Veränderungen zwischen gesundem und krankem Gewebe deutlich zu erkennen
waren.
Sehr beeindruckend für die Teilnehmerinnen der Veranstaltung war es auch, einmal
einen echten Tumor in einer größeren Gewebeprobe ansehen oder auch ertasten zu
dürfen. Dies war für alle Beteiligten hochinteressant, denn als Laie hat man
sonst kaum Gelegenheit, solche Einblicke in medizinische Arbeitsweisen zu
bekommen. Da alle Fragen der Teilnehmerinnen freundlich und verständlich
beantwortet wurden, war die Veranstaltung ein beeindruckendes Erlebnis.
Irene Köhne-Lange
Doris Hennicke
Gemeinsames Kochen bei der AggerEnergie
Auf Initiative eines Mitglieds des bkz-oberberg trafen sich am Dienstag, den 19. August, 18 gut gelaunte Frauen zum gemeinsamen Kochen im Kochstudio der AggerEnergie in Gummersbach. Dipl.Oec.troph. Frau Zielberg überreichte allen die „Pfiffigen Sommerrezepte“, die bei jedem Wetter den Geschmack des Sommers ins Haus holen. Schnell fanden sich die Gruppen für verschiedene Aufgaben zusammen. Alle hatten viel Spaß bei den Vorbereitungen und lobten die Rezeptauswahl. Es gab viele Tipps für die Zubereitung und mit Unterstützung von Frau Zielberg wurde ein sehr schmackhaftes, buntes Buffet auf den Tisch gezaubert. Der gelungene, kurzweilige Abend hat allen sehr gut gefallen und man äußerte den Wunsch nach Wiederholung des „Gemeinsamen Kochens“, vielleicht im nächsten Jahr?
An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal bei der AggerEnergie, dass sie uns diesen Termin im Kochstudio ermöglicht haben.
Doris Hennicke
Wanderung am 23. 07. 08
Es war wieder so
weit, die 2. Wanderung. Die Halbinsel an der Aggertalsperre
bot
uns einen sonnig-schattigen Wanderweg ohne unüberwindbare Höhen und Tiefen.
Und es war gut so, denn wir sind keine Olympioniken. Der Spaßfaktor steht an
oberster Stelle. Auch dieses Mal sorgte das Wetter für große Spannung. Noch
am Vortag schlug man die Hände über dem Kopf zusammen,
aber die
Wettervorhersage ließ hoffen.
Es glückte.
So
konnten wir zum Ausklang des Nachmittags auf der Sonnenterrasse des Hauses „Aggersee-Terrassen“
den wunderschönen Blick aufs Wasser bei einem Glas
erfrischenden
Sprudel-oder Alsterwassers genießen. Es war schön. Es wurden so überaus
wichtige Themen wie „Kaiserschnitt bei einem Kaninchen“, “ Nagelpflege eines
Fredchens“ oder „Die Sehnsucht der Thailänder nach Schnee“ besprochen, was
für die
Allgemeinbildung
von großer Bedeutung war.
Auch dieser Nachmittag gefiel allen so gut, dass vorgeschlagen wurde die Wanderung als einen festen Termin zu verankern, z.B. jeden 1. Donnerstag im Monat, das wäre schon der 7. August. Ich höre schon den Ruf der Brucher-Talsperre und rieche den appetitanregenden Kräuter-und Knoblauchduft aus dem Alhambra.
Wanderung am 25. 06. 08
Mittwoch der 25. 06., der beim
Tischgespräch verabredete Wandertermin, rückte heran.
Der Blick zum Himmel am Dienstag sagte: “Keine Sorge, bestes Sommerwetter!“
Der Blick zum Himmel am Mittwoch sagte etwas anderes. Es regnete und gewitterte
kräftig den ganzen Morgen und Mittag über. Schade – es wird nichts aus der
Wanderung! Aber, siehe da, am Nachmittag klarte es auf und einige Sonnenstrahlen
wagten sich hinter dunklen Wolken hervor.
Okay, alles klar! Treffpunkt 17:00 Uhr, Aldi-Parkplatz, Strombach. Wie viele
werden wohl dort sein? Grosse Spannung……
Es waren tatsächlich sieben Unerschrockene, die dem spontan einsetzenden Regen
trotzten und losgingen. Nach wenigen Minuten wurde es wieder hell und blieb auch
so bis zum Abend.
Die Wanderung, von Frau Messner und Frau Köhne-Lange ausgesucht und Probe
gelaufen, führte durch einen von Licht durchfluteten Mischwald. Die Wege waren
weich und gut begehbar und von Zeit zu Zeit erschienen Lichtungen von denen aus
unzählige Fingerhüte die Wandernden begrüßten. Ein herrlicher Anblick.
Nach ca. einer Stunde landeten die Regenmutigen und Sonnenbelohnten im
Restaurant Lahmbachtal, wo unter freiem Himmel ein leckerer Imbiss auf sie
wartete.
Der Nachmittag gefiel allen so gut, dass verabredet wurde, bei Gelegenheit einen
spontanen Rundruf für eine weitere Wanderung, vielleicht an einem anderen Ort,
zu starten.
Wer wird wohl die Initiative ergreifen?
Tischgespräch
Am Dienstag, dem 27.5.2008 hatte der Verein Brustkrebszentrum Oberberg e.V. zum ersten Tischgespräch für von Brustkrebs betroffene Frauen und Interessierte eingeladen.
Die stellvertretende Vorsitzende Doris Hennicke begrüßte die Besucherinnen und freute sich über deren zahlreiches Erscheinen.
Die Räumlichkeiten im Bruno-Goller-Haus, Gummersbach, boten eine angenehme Atmosphäre, die zu einer ungezwungenen Kommunikation unter den Beteiligten anregte.
Die Anzahl der Besucherinnen machte deutlich, wie groß der Bedarf an einem Austausch mit Gleichgesinnten ist. Neben dem persönlichen Erfahrungsaustausch galt ein besonderes Interesse gemeinsamen Unternehmungen.
So wurde ad hoc eine gemeinsame einstündige Wanderung vereinbart. Treffpunkt ist der Aldiparkplatz in Strombach am Mittwoch, dem 25.6. um 17.00 Uhr.
Als weitere Aktivität ist an einen Tanzkreis mit einer Tanzpädagogin gedacht.
Für medizinische Fragen stand Frau Dr. Weishap, Ltd. Oberärztin am Kreiskrankenhaus Gummersbach und erste Vorsitzende des Vereins zur Verfügung. Sie bestätigte den Frauen, wie wichtig leichte sportliche Betätigung, gesunde Ernährung und Entspannung für den Genesungsverlauf und die Erhaltung der Gesundheit sind.
Eine Fortführung der Reihe „Tischgespräche“ wird es am Dienstag, den 23. September um 18.30 Uhr im Bruno-Goller-Haus in Gummersbach geben. Dann wird eine Körpertherapeutin für Fragen zur Verfügung stehen.
Motivation und Hoffnung
Vortragsveranstaltung mit Dr.Simonton
Meinerzhagen, 8. Februar 2007-02-11
Zu dieser sehr informativen und beeindruckenden
Vortragsveranstaltung hatte die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
nach Meinerzhagen eingeladen und den bekannten amerikanischen Psychoonkologen
Dr. Simonton
als Redner gewinnen können. Zu Beginn des Abends berichtete der
Vorsitzende der GfBK, Dr. Irmey über ungewöhnliche Krankheitsverläufe bei einer
Krebserkrankung. Seine Fallschilderungen machten deutlich, dass ein Krebspatient
die Diagnose seines Arztes zwar akzeptieren müsse, nicht jedoch die Prognose
bzgl seiner Überlebenschance. Die Abwehrkräfte im Körper eines jeden Menschen
auf Heilung würden von vielen Medizinern unterschätzt. Der „innere Arzt“ würde
zu wenig beachtet. Es gibt kein Patentrezept für den Umgang mit einer
Krebserkrankung, immer nur einen individuellen Weg, den es zu suchen und zu
verwirklichen gelte. Anschließend berichtete Dr. Kalden (Privatpraxis Dortmund)
über die Möglichkeiten ganzheitlicher Therapien, über komplementäre Medizin zur
Stimulation der körpereigenen Abwehrkräfte. Es gibt viele therapeutisch machbare
Wege den Immunstatus eines Patienten zu stärken .Nach einer Diagnose des
Immunstatus müsse die Optimierung des körperlichen und seelischen
Allgemeinzustandes beginnen. Die Möglichkeiten reichen von Ernährungstherapie
über Körpertraining, Psychoonkologie, Tumortherapien bis zur Schmerztherapie.
Als Tumortherapie stellte Dr. Kalden u.a. Formen der Hyperthermie zur Bekämpfung
der Tumorzellen vor. Nach der Pause erlebten die Zuhörer einen Pionier der
Psychoonkologie, den weltweit bekannten amerikanischen Arzt Dr.Simonton,
der
eine Kurzfassung seiner Patientenseminare zum Thema Aktivierung der
Selbstheilungskräfte gab(in englisch mit deutscher Übersetzung). In Meinerzhagen
stellte er sein Konzept in 12 Programmpunkten vor und veranlasste dabei das
Publikum auch zu einer meditativen Übung. Mit seinem umfassenden Konzept hat
Dr.Simonton bereits zahlreichen Patienten und deren Angehörigen Trost und
Hoffnung gebracht, aber auch bei vielen Betroffenen die in ihnen verborgenen
Selbstheilungskräfte geweckt. Die Berufung auf die inneren Heilkräfte oder die
innere Führung, die über individuelle Grenzen und persönliche Fähigkeiten
hinausgeht, ist ein wesentliches Element von Simontons Arbeit, die er an diesen
Abend jedoch nur stark verkürzt darstellen konnte. Für Betroffene und deren
Angehörige können seine Bücher: „Wieder gesund werden“ und „Auf dem Wege der
Besserung“ (rororo-Verlag) sehr hilfreich sein. Wer Interesse, sich über die
vielen Möglichkeiten der Biologischen Krebsabwehr zu informieren oder auch Dr.
Simonton selbst einmal live bei einem Vortrag oder einem ganztägigen
Patientenseminar zu erleben, hat dazu bald Gelegenheit. Auf dem 13.
Internationen Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in
Heidelberg vom 11. bis 14.Mai, wird Dr. Simonton dabei sein. Weitere
Informationen zum Kongress und den Veranstalter, sind über
www.biokrebs.de erhältlich.
Doris Hennicke
Mitglied des Vereins Brustkrebszentrum Oberberg e.V.