Erfahrungen und Berichte von Vereinsmitgliedern

Die Bowling-Saison neigt sich langsam dem Ende zu. Da wir aber ungebrochen so viel Spaß dabei haben, gibt es noch einen Termin am 26.04.2012. Vielleicht wird dann der Champion der Saison gekürt, wer weiß? Auf jeden Fall beschließen wir auch diesen Abend mit einem leckeren Essen und guter Unterhaltung. Und am 03. Mai lade ich zum Wandern ein. Ich freue mich darauf.

Karin Messner      

11.04.2012

 


 

Wanderung im Juli 2011

Schon wieder hatten wir Glück mit dem Wetter. Bei Sonnenschein wanderten wir
an der Burgruine Eibach, Lindlar-Scheel vorbei. Ehemalige Wasserburg Eibach,
erbaut im 14. Jahrhundert. Es handelte sich damals um ein mehrgeschossiges, mit
kräftigen Ecktürmen versehenes Anwesen. Heute noch sehr malerisch und immer
noch beeindruckend. Weiter ging es zu der, mitten im Wald gelegenen Burgruine Neuenberg.
Der Sagenkranz der Burg Neuenberg, auf stattlichem Berggipfel bei Schell gelegen, 
reicht bis in die Grafenzeit zurück (erster Eintrag 1301). Doch weder die Geburt Engelbert
des Heiligen noch die Gefangennahme Herzog Wilhelms durch seine Söhne sind für unseren
Neuenberg nachweisbar, aber wer weiß das wirklich? Angeblich gab es einen unterirdischen
Fluchtweg bis in die Zwergenhöhle, und es soll dort heute noch spuken, Uhuuuu!!!
J
Wohlverdient landeten wir letztlich „Im Himmel“ in Frielingsdorf,
mein heißer Tipp – Blaubeerpfannkuchen, aber auch die herzhaften Varianten mit
Schafskäse, Speck, Pilzen und und und, einfach köstlich.

War schön mit Euch Mädels!

Karin Messner

 


Dem Frühling auf der Spur – Spezialitätenküche mit frischen Kräutern

Am Montag, dem 6. Juni 2011 fand auf Initiative des Vereins bkz-oberberg und in Zusammenarbeit mit der VHS Wiehl
 in der Küche der Grundschule Oberwiehl wieder eine der beliebten Kochveranstaltungen für die Mitgliederinnen statt.

Unter Anleitung von Sigrid Gaadt und Eva Eckardt lernten die Teilnehmerinnen,
dass die heimische Flora und Fauna allerhand Schmackhaftes zu bieten haben
 - gewusst wo und wie man welche Kräuter zu leckeren Salaten u.a. verarbeiten kann.
Die Rezepte mit ungewohnten Zutaten, u.a. Rosenblätter, Frauenschuh, Beinwell
und Brennnessel wurden mit viel Spaß ausprobiert. Ganz aktuell konnte auf die bekannten
 Salatköpfe, Gurken und Tomaten verzichtet werden, ohne dass Vitamine auf dem Speiseplan fehlten.
Und alles hat auch noch super geschmeckt! So war der Abend für alle unterhaltsam und
interessant und hat viele neue Fans für die Verarbeitung von frischen Kräutern aus Oberberg gewonnen.

D. Hennicke










Gemeinsames Kochen bei der AggerEnergie 2011

 

 

 



Kräuterwanderung, 5. August 2010, mit Kräuterpädagogin Sigrid Gaadt

„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab“

Mir diesem Spruch bedachte mich Frau Gaadt, die „Kräuterhexe“ bei unserer Kräuterwanderung.

Um die Beschaffenheit unserer Gedanken, mussten wir uns zu diesem Zeitpunkt keine Sorgen machen.

Bei wunderschönem Wetter wanderten wir durch idyllische Landschaften in Elsenroth und lernten so einiges dazu. Wer wusste denn schon, dass die getrockneten Blüten des roten Klees sich so gut z. B. in Salz machen und das nicht nur optisch, dass Brennnesseln so gut in Pfannkuchen schmecken, dass Brombeer- und Himbeerstrauchblätter getrocknet, mit Wasser aufgebrüht einen feinen Tee ergeben, und Vieles mehr?

 

 


Die vorbereiteten Kostproben aus der Kräuterküche überzeugten,
glaube ich, auch den letzten Skeptiker.
Rundum gelungen und einfach schön!

Karin Messner

 



Wanderung am 07. Mai 2009

Auf los geht’s los! Endlich war es wieder so weit, die erste Wanderung in diesem Jahr auf dem Unnenberg. Übermütig nach langer Winterpause ging es gleich hoch auf den Aussichtsturm. Atemberaubende Aussicht bei klarem sonnigem Wetter. Eine kurze Runde in der Nähe des Steinbruchs schloss sich dann noch an mit einem kleinen Einblick in die Wildkräuterkunde  von Frau Hölzer. Zwar nicht erschöpft, aber dann doch schon angesagt, der Ausklang im Lambachtal bei einem leckeren Imbiss und, wie immer, sehr interessanten Gesprächen. War das schön!
Karin Messner

 

 

 

 



Bericht über das 6. Forum

 

Am Samstag, dem 15. November 2008, fand das Oberbergische Brustkrebs-Forum bereits zum sechsten Mal statt, zum zweiten Mal im Rathaus der Stadt Gummersbach. Auch dieses Jahr fanden viele Interessierte den Weg dorthin. Über 100 Frauen, einige in Begleitung ihrer Partner, besuchten die Veranstaltung. 

Nach den Grußworten der Vereinsvorsitzenden, Frau Dr. Weishap, und dem Bürgermeister, Herrn Helmenstein, hielt
Herr Dr. Reuter, Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut aus Olpe, seinen Vortrag mit dem Thema „Durch Krise zur Stärke“.

Mit eindringlichen Worten und rhetorisch fesselnd, ermutigte Dr. Reuter betroffene Frauen zu einem konstruktiven Umgang mit der Erkrankung. Alle diejenigen, die sich auf den Weg zu sich selbst begeben um der Erkrankung zu trotzen, gewinnen dadurch psychische Stärke. Sie finden zu ihrem Selbst zurück, das oftmals lange Zeit in den Hintergrund gedrängt wurde und im anstrengenden Alltag nur wenig  Beachtung  fand. Die Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst hat große Bedeutung. Sie verbessert das Immunsystem und wirkt Stressfaktoren entgegen, die Körper und Geist überanstrengen. Durch die Krankheit sich wieder auf sich selbst besinnen und den eigenen Lebensweg neu finden, das sind die Chancen, die mit der Erkrankung verbunden sind. Wenn es gelingt, die „eigene Lebensmelodie“ wieder zu entdecken, gewinnt das persönliche Leben an Lebensqualität. Neues Selbstbewusstsein unterstützt den Genesungsfortschritt und wirkt lebensverlängernd.   

Der Beifall des Publikums zeigte, dass Dr. Reuter die richtigen Worte gefunden hatte und die Zuhörerschaft für seine Ausführungen sehr dankbar war. Einige Teilnehmerinnen der Veranstaltung nutzen die Gelegenheit im Anschluss noch persönliche Fragen an Dr. Reuter zu stellen.

Danach verteilten sich die Teilnehmer/innen auf zwei Workshops. Wie auch bei den letzten Brustkrebsforen besuchten zahlreiche Frauen den Workshop “Meine Brust „Selbst –Sicher-Fühlen“. Auch das Thema des zweiten Angebots „Meinen Körper „Selbst-Bewusst-Bewegen“ fand sehr großes Interesse. Da beide Workshops nach der Mittagspause wiederholt wurden, konnten alle Interessierten das gesamte Angebot des Tages nutzen.

Den zweiten Vortrag referierte Frau Daniela Maaske. Sie stellte den Beruf der „Breast Care Nurse“ vor. Sie selbst arbeitet als BCN (Breast Care Nurse)am Krankenhaus Gummersbach und unterstützt alle betroffenen Frauen in der akuten Phase des Krankheitsverlaufs. Neben seelischer Unterstützung gibt sie viele praktische Hilfestellungen. Eine umfangreiche Weiterqualifizierung für diesen Bereich der Krankenpflege ermöglicht es ihr, spezifische Probleme der Frauen kompetent zu lösen. „Den Weg nicht alleine gehen“, dies kann frau wörtlich nehmen, wenn sie in der belastenden Situation, an Brustkrebs erkrankt zu sein, von Schwester Daniela begleitet wird. Dieses neue Angebot der BCN am Krankenhaus Gummersbach ist ein großer Fortschritt in der Behandlung der Patientinnen. 

Während des gesamten Vormittags konnten die Teilnehmerinnen sich im Vorraum des Ratssaales informieren, welche Hilfsangebote das Haarkompetenzzentrum Dehler und  das Sanitätshaus Klein aus Gummersbach  betroffenen Frauen bieten. Große Resonanz fand auch das kostenlose Angebot des Sanitätshauses, eine Haltungsanalyse erstellen zu lassen. 

Zum Ende der Veranstaltung lobten viele Teilnehmerinnen die Organisation und Durchführung des 6.Brustkrebsforums. In jeder Hinsicht war alles gelungen. Die Räumlichkeiten im Rathaus der Stadt Gummersbach sind ideal. Die angenehme Atmosphäre unterstützt die Vermittlung der sensiblen Themen. 

Die Veranstalter bedanken sich herzlich für die Überlassung der Räumlichkeiten und die praktische Hilfe von Herrn und Frau Werk, ohne die ein reibungsloser Ablauf des Vormittags nicht möglich gewesen wäre.

 

 



Einblick in die Tanztherapie
bei Frau Walter-Ziemons in Köln am 06.11.2008

 

Man gönnt sich ja sonst nichts! Also nichts wie hin nach Köln zur  Schnupperstunde bei der Tanztherapeutin Frau Walter-Ziemons. Ein wenig Freude, viel Bewegung, nette Gesellschaft und kompetente Begleitung. All das haben wir uns erhofft. Und was war??? Viel mehr als das. Nicht nur Freude und Spaß, sondern ein sehr deutliches „Durchkeimen“ einer sehr wohltuenden therapeutischen Wirkung, trotz der Kürze der Zeit. So unterschiedlich die einzelnen Persönlichkeiten sind, so unterschiedlich auch die Empfindungen.  Ein wertvoller Austausch der Gefühlswelten. Ich kann mir gut verstellen, dass die Wahrnehmung, was einem gut tut und was nicht auf diese „tanzende“ weise geschult werden kann, sich der Weg zur Selbstakzeptanz vielleicht öffnet, da das Gefühl der Achtsamkeit und Fürsorge zu sich selbst deutlich zu spüren war. Gelingt es einem authentischer zu werden, sich selber besser kennen zu lernen, so findet man wahrscheinlich eher den richtigen Platz im Leben. Ich hatte den Eindruck, dass einige das gerne versuchen würden. Ich auch!

 Karin Messner

 

 



Tischgespräche

Am Dienstag, dem 23.09.2008 fand das 2. Tischgespräch des Vereins
Brustkrebszentrum Oberberg e.V. im Bruno-Goller-Haus statt.

Während beim 1. Tischgespräch Frau Dr. Weishap Ltd. OÄ des Kreiskrankenhauses Gummersbach, für Fragen der medizinischen Betreuung rund um die Erkrankung zur Verfügung stand, war es dieses Mal Frau Cirkel, Gesundheitsberaterin, die der Gruppe auf lebendige Art und Weise deutlich machte, aus welchen Quellen man Kraft schöpfen und wie man für das eigene Wohlergehen sorgen kann.

Sie regte die Teilnehmerinnen dazu an, unliebsame Begebenheiten in ihrem Leben zu betrachten, sie auszuschließen und Kraft spendende Aktivitäten zu integrieren. Kleine Übungen, die sich aufs Einfachste im Alltag durchführen lassen, wurden von der Gruppe erlernt. Eine rege Diskussion schloss sich an.

Der Monat Dezember scheint für das nächste Treffen kein günstiger Monat zu sein und so wurde gemeinsam beschlossen, den Dezembertermin auf Anfang Januar 2009 zu verschieben. Der genaue Termin wird auf der Homepage bekannt gegeben.

 

 



Veranstaltung am 17. September 2008

Auf Einladung des Brustkrebszentrums Oberberg konnten sich interessierte Mitglieder des Vereins am 17. September 2008 in der Pathologie des KKH Gummersbach über die Methode des „Schnellschnitts“ informieren.

Noch im Verlauf einer Tumoroperation wird von der Patientin eine Gewebeprobe in das hauseigene pathologische Labor entsandt um feststellen zu lassen, ob es sich um einen bösartigen Tumor handelt oder nicht. Diese Analyse kann mit neuen und modernen Methoden sehr schnell erfolgen, so dass die operierenden Ärzte schon nach ca.15 Minuten das Ergebnis vorliegen haben, das ihre weitere Arbeit bestimmt.

Frau Dr. Weishap gab den 20 Damen, die sich zu dieser Veranstaltung eingefunden hatten, zunächst eine theoretische Einführung in den Ablauf einer Tumoroperation. Anschließend demonstrierte Frau Dr. Wessel, eine Pathologin, an hand von Gewebeproben, was bei einem Schnellschnitt genau gemacht wird. Sie zeigte, wie eine zunächst schnittfest präparierte Gewebeprobe mittels einer speziellen Maschine in hauchfeine Scheibchen zerlegt wird. Diese werden dann auf Glasträger aufgebracht und eingefärbt, um das Zellgewebe in den Muskelfasern besser sichtbar zu machen. Wer wollte, konnte sich das Gewebe unter einem Mikroskop anschauen. Die Frage kam auf: Wie sieht denn aber ein Gewebe mit Krebs aus? Frau Dr. Wessel zeigte im Vergleich ein Präparat mit Krebszellen, so dass die Veränderungen zwischen gesundem und krankem Gewebe deutlich zu erkennen waren.

Sehr beeindruckend für die Teilnehmerinnen der Veranstaltung war es auch, einmal einen echten Tumor in einer größeren Gewebeprobe ansehen oder auch ertasten zu dürfen. Dies war für alle Beteiligten hochinteressant, denn als Laie hat man sonst kaum Gelegenheit, solche Einblicke in medizinische Arbeitsweisen zu bekommen. Da alle Fragen der Teilnehmerinnen freundlich und verständlich beantwortet wurden, war die Veranstaltung ein beeindruckendes Erlebnis.

Irene Köhne-Lange
Doris Hennicke

 

 



Gemeinsames Kochen bei der AggerEnergie

 

Auf Initiative eines Mitglieds des bkz-oberberg trafen sich am Dienstag, den 19. August, 18 gut gelaunte Frauen zum gemeinsamen Kochen im Kochstudio der AggerEnergie in Gummersbach. Dipl.Oec.troph. Frau Zielberg überreichte allen die „Pfiffigen Sommerrezepte“, die bei jedem Wetter den Geschmack des Sommers ins Haus holen. Schnell fanden sich die Gruppen für verschiedene Aufgaben zusammen.  Alle hatten viel Spaß bei den Vorbereitungen und lobten die Rezeptauswahl. Es gab viele Tipps für die Zubereitung und mit Unterstützung von Frau Zielberg wurde ein sehr schmackhaftes, buntes  Buffet auf den Tisch gezaubert. Der gelungene, kurzweilige Abend hat allen sehr gut gefallen und man äußerte den Wunsch nach Wiederholung des „Gemeinsamen Kochens“, vielleicht im nächsten Jahr?

 



An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal bei der AggerEnergie, dass sie uns diesen Termin im Kochstudio ermöglicht haben.

 

Doris Hennicke

 

 



Wanderung am 23. 07. 08

Es war wieder so weit, die 2. Wanderung. Die Halbinsel an der Aggertalsperre bot uns einen sonnig-schattigen Wanderweg ohne unüberwindbare Höhen und Tiefen. Und es war gut so, denn wir sind keine Olympioniken. Der Spaßfaktor steht an oberster Stelle. Auch dieses Mal sorgte das Wetter für große Spannung. Noch am Vortag schlug man die Hände über dem Kopf zusammen, aber die Wettervorhersage ließ hoffen. Es glückte. So konnten wir zum Ausklang des Nachmittags auf der Sonnenterrasse des Hauses „Aggersee-Terrassen“ den wunderschönen Blick aufs Wasser bei einem Glas erfrischenden  Sprudel-oder Alsterwassers genießen. Es war schön. Es wurden so überaus wichtige Themen wie „Kaiserschnitt bei einem Kaninchen“, “ Nagelpflege eines Fredchens“ oder  „Die Sehnsucht der Thailänder nach Schnee“ besprochen, was für die Allgemeinbildung von großer Bedeutung war.

 

Auch dieser Nachmittag gefiel allen so gut, dass vorgeschlagen wurde die Wanderung als einen festen Termin zu verankern, z.B. jeden 1. Donnerstag im Monat, das wäre schon der 7. August. Ich höre schon den Ruf der Brucher-Talsperre und rieche den appetitanregenden Kräuter-und Knoblauchduft aus dem Alhambra.

 

 



Wanderung am 25. 06. 08

Mittwoch der 25. 06., der beim Tischgespräch verabredete Wandertermin, rückte heran.
Der Blick zum Himmel am Dienstag sagte: “Keine Sorge, bestes Sommerwetter!“

Der Blick zum Himmel am Mittwoch sagte etwas anderes. Es regnete und gewitterte kräftig den ganzen Morgen und Mittag über. Schade – es wird nichts aus der Wanderung! Aber, siehe da, am Nachmittag klarte es auf und einige Sonnenstrahlen wagten sich hinter dunklen Wolken hervor.

Okay, alles klar! Treffpunkt 17:00 Uhr, Aldi-Parkplatz, Strombach. Wie viele werden wohl dort sein? Grosse Spannung……

Es waren tatsächlich sieben Unerschrockene, die dem spontan einsetzenden Regen trotzten und losgingen. Nach wenigen Minuten wurde es wieder hell und blieb auch so bis zum Abend.

Die Wanderung, von Frau Messner und Frau Köhne-Lange ausgesucht und Probe gelaufen, führte durch einen von Licht durchfluteten Mischwald. Die Wege waren weich und gut begehbar und von Zeit zu Zeit erschienen Lichtungen von denen aus unzählige Fingerhüte die Wandernden begrüßten. Ein herrlicher Anblick.

Nach ca. einer Stunde landeten die Regenmutigen und Sonnenbelohnten im Restaurant Lahmbachtal, wo unter freiem Himmel ein leckerer Imbiss auf sie wartete.

Der Nachmittag gefiel allen so gut, dass verabredet wurde, bei Gelegenheit einen spontanen Rundruf für eine weitere Wanderung, vielleicht an einem anderen Ort, zu starten.

Wer wird wohl die Initiative ergreifen?

 

 



Tischgespräch

Am Dienstag, dem 27.5.2008 hatte der Verein Brustkrebszentrum Oberberg e.V. zum ersten Tischgespräch für von Brustkrebs betroffene Frauen und Interessierte eingeladen.

Die stellvertretende Vorsitzende Doris Hennicke begrüßte die Besucherinnen und freute sich über deren zahlreiches Erscheinen.

Die Räumlichkeiten im Bruno-Goller-Haus, Gummersbach, boten eine angenehme Atmosphäre, die zu einer ungezwungenen Kommunikation unter den Beteiligten anregte.

Die Anzahl der Besucherinnen machte deutlich, wie groß der Bedarf an einem Austausch mit Gleichgesinnten ist. Neben dem persönlichen Erfahrungsaustausch galt ein besonderes Interesse gemeinsamen Unternehmungen.

So wurde ad hoc eine gemeinsame einstündige Wanderung vereinbart. Treffpunkt ist der Aldiparkplatz in Strombach am Mittwoch, dem 25.6. um 17.00 Uhr.

Als weitere Aktivität ist an einen Tanzkreis mit einer Tanzpädagogin gedacht.

Für medizinische Fragen stand Frau Dr. Weishap, Ltd. Oberärztin am Kreiskrankenhaus Gummersbach und erste Vorsitzende des Vereins zur Verfügung. Sie bestätigte den Frauen, wie wichtig leichte sportliche Betätigung, gesunde Ernährung und Entspannung für den Genesungsverlauf und die Erhaltung der Gesundheit sind.

Eine Fortführung der Reihe „Tischgespräche“ wird es am Dienstag, den 23. September um 18.30 Uhr im Bruno-Goller-Haus in Gummersbach geben. Dann wird eine Körpertherapeutin für Fragen zur Verfügung stehen.    

 

 



Motivation und Hoffnung
Vortragsveranstaltung mit Dr.Simonton
Meinerzhagen, 8. Februar 2007-02-11

Zu dieser sehr informativen und beeindruckenden Vortragsveranstaltung hatte die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. nach Meinerzhagen eingeladen und den bekannten amerikanischen Psychoonkologen Dr. Simonton als Redner gewinnen können. Zu Beginn des Abends berichtete der Vorsitzende der GfBK, Dr. Irmey über ungewöhnliche Krankheitsverläufe bei einer Krebserkrankung. Seine Fallschilderungen machten deutlich, dass ein Krebspatient  die Diagnose seines Arztes zwar akzeptieren müsse, nicht jedoch die Prognose bzgl seiner Überlebenschance. Die Abwehrkräfte im Körper eines jeden Menschen auf  Heilung würden von vielen Medizinern unterschätzt. Der „innere Arzt“ würde zu wenig beachtet. Es gibt kein Patentrezept für den Umgang mit einer Krebserkrankung, immer nur einen individuellen Weg, den es zu suchen und zu verwirklichen gelte. Anschließend berichtete Dr. Kalden (Privatpraxis Dortmund) über die Möglichkeiten ganzheitlicher Therapien, über komplementäre Medizin zur Stimulation der körpereigenen Abwehrkräfte. Es gibt viele therapeutisch machbare Wege den Immunstatus eines Patienten zu stärken .Nach einer Diagnose des Immunstatus müsse die Optimierung des körperlichen und seelischen Allgemeinzustandes beginnen. Die Möglichkeiten reichen von Ernährungstherapie über Körpertraining, Psychoonkologie, Tumortherapien bis zur Schmerztherapie. Als Tumortherapie stellte Dr. Kalden u.a. Formen der Hyperthermie zur Bekämpfung der Tumorzellen vor. Nach der Pause erlebten die Zuhörer einen Pionier der Psychoonkologie, den weltweit bekannten amerikanischen Arzt Dr.Simonton, der eine Kurzfassung seiner Patientenseminare zum Thema Aktivierung der Selbstheilungskräfte gab(in englisch mit deutscher Übersetzung). In Meinerzhagen stellte er sein Konzept in 12 Programmpunkten vor und veranlasste dabei das Publikum auch zu einer meditativen Übung. Mit seinem umfassenden Konzept hat Dr.Simonton bereits zahlreichen Patienten und deren Angehörigen Trost und Hoffnung gebracht, aber auch bei vielen Betroffenen die in ihnen verborgenen Selbstheilungskräfte geweckt. Die Berufung auf die inneren Heilkräfte oder die innere Führung, die über individuelle Grenzen und persönliche Fähigkeiten hinausgeht, ist ein wesentliches Element von Simontons Arbeit, die er an diesen Abend jedoch nur stark verkürzt darstellen konnte. Für Betroffene und deren Angehörige können seine Bücher: „Wieder gesund werden“ und „Auf dem Wege der Besserung“ (rororo-Verlag) sehr hilfreich sein. Wer Interesse, sich über die vielen Möglichkeiten der Biologischen Krebsabwehr zu informieren oder auch  Dr. Simonton selbst einmal live bei einem Vortrag oder einem ganztägigen Patientenseminar zu erleben, hat dazu bald Gelegenheit. Auf dem 13. Internationen Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg vom 11. bis 14.Mai, wird  Dr. Simonton dabei sein. Weitere Informationen zum Kongress und den Veranstalter, sind über www.biokrebs.de erhältlich.

Doris Hennicke
Mitglied des Vereins Brustkrebszentrum Oberberg e.V.